Zwei Zielgruppen — zwei komplett verschiedene Ansätze
Residenten (deutsche Dauerbewohner auf Mallorca, ca. 35.000 Menschen): wollen Heimatgefühl, kennen lokale Spots, sind preissensitiv, kommen regelmäßig wieder, empfehlen weiter.
Touristen (deutsche Besucher, 4,5 Mio pro Jahr): suchen das Besondere, bezahlen auch mal mehr, kommen 1–2 mal pro Aufenthalt, kennen die Insel nicht. Andere Ansprache, andere Kanäle, andere Ads.
Der Fehler den 90 % machen: beide mit derselben Kampagne ansprechen. Das Ergebnis: keiner fühlt sich richtig angesprochen.
Residenten erreichen
Kanäle: Mallorca-Magazin (Print + Online), Mallorca-Zeitung, Facebook-Gruppen wie „Deutsche auf Mallorca“ (200.000+ Mitglieder), WhatsApp-Gruppen von Stadtteilen.
Tonalität: persönlich, Insider-Feeling, regelmäßige Stammtisch-Events, saisonale Menüs (Spargelzeit, Weihnachten, Oktoberfest). Wichtig: Community-Gefühl.
Instrumente die besonders gut funktionieren: Stammgast-Karten, Geburtstagsmenüs, regelmäßige Live-Musik-Abende, Kooperationen mit deutschen Sport-Clubs, Bowling-Ligen, Kegel-Vereinen.
Touristen erreichen
Kanäle: Instagram (mit #MallorcaFoodie #Palma2026), TripAdvisor, Google Maps, Hotel-Concierge-Kooperationen, Tourism-Boards.
Tonalität: magisch, Mallorca-einzigartig, Foto-anreizend, kurze englische Beschreibungen parallel. Sie haben 7–14 Tage Zeit — sie wollen nicht wählen müssen, sondern überwältigt sein.
Conversion-Hack: QR-Codes am Flughafen und in Hotels (legale Partnerschaften) mit direkter Reservierungs-Option.
Budget-Aufteilung
Faustregel für deutsche Restaurants: 60 % des Marketing-Budgets für Touristen (weil höheres Potenzial in Peak-Saison), 40 % für Residenten (weil sie ganzjährig kaufen und empfehlen).
Monatlich empfohlen: 800 € Werbebudget, davon 480 € Touri-Kampagnen (Meta Ads auf reiseplanende Deutsche + Google Ads auf Mallorca-Reise-Suchen), 320 € Residenten-Kampagnen (Facebook-Gruppen-Ads, lokale Magazine, Retargeting).
Zusammenfassung
Deutsche Restaurants auf Mallorca haben eine doppelte Chance — zwei Zielgruppen im selben Markt. Aber nur wenn die Ansprache getrennt und präzise passiert. Ein einziger Content-Kalender für beide führt garantiert zu mittelmäßigen Ergebnissen bei beiden.
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